Camping im Winter

Ein ausgedehnter Campingurlaub erfreut sich im Sommer immer größerer Beliebtheit. Doch auch im Winter gibt es einige Reisefreudige, die – Schnee und Eis zum Trotz – mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Caravan aufbrechen um einige Tage oder Wochen auf dem Campingplatz zu verbringen. Dabei gibt es jedoch einige Tipps und Tricks, die man beachten sollte, damit der Winterurlaub im Wohnmobil wie gewünscht stattfinden kann.

Weihnachtsbaum auf dem Campingplatz

Wohnwagen richtig vorbereiten

Im Vorfeld einer solchen Reise sollte man sein Wohnmobil ausgiebig auf Wintertauglichkeit überprüfen. Dazu zählt zunächst eine funktionstüchtige Heizung. Gerade wenn der Camper nicht vom Fachhändler gemietet oder gekauft wurde, sondern im schlechtesten Fall bereits einige Jahre in der Garage stand, können Schläuche oder Heizkörper gerissen oder defekt sein. Hat man sich versichert, dass die Heizung einwandfrei funktioniert, sollte man zudem daran denken, dass der Gasverbrauch eines Campingwagens im Winter wesentlich höher ist als im Sommer. Daher sollte man – je nach Länge der geplanten Reise – zusätzliche Gasflaschen einpacken. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zudem einen Elektroheizer und Ersatzbatterien für die Piezozündung mitnehmen, für den Fall, dass die Heizung doch einmal ausfällt.

Campingplatz, Reiseroute und Ausrüstung

Im Vorfeld der Reise sollte man sich ebenfalls mit den örtlichen Begebenheiten der Reiseroute und des Reiseziels auseinander setzen. Allgemeines Klima, Witterung sowie zu erwartender Schneefall sind entscheidende Faktoren bei einer gelungenen Winterurlaubsplanung. Liegt der ausgewählte Campingplatzbeispielsweise in einer bergigen Region, sollte man unbedingt an Schneeketten und ggf. sogar Spikes denken.

Achtung: Die Nutzung von Spikes unterliegt je nach Reiseziel gesetzlichen Einschränkungen. So sind Spikes in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen verboten, während man in Österreich und der Schweiz von November bis April mit Spikes fahren darf.

Mit dem richtigen Wohnmobil am Ziel

Hat man den gewünschten Zielort erreicht, sollte man gerade bei Wohnwagen und Wohnanhängern zunächst die Heizung einschalten. Um zu verhindern, das ganze Schränke einfrieren, ist es hilfreich, zusätzlich alle Schranktüren (insbesondere der Oberschränke) zu öffnen und somit den gesamtenWohnwagen zu beheizen. Bei starkem Schneefall ist es zudem notwendig, die Luftzufuhr am Kamin für die Heizung schneefrei zu halten. Dies geschieht beispielsweise durch eine Kaminverlängerung. Um eine vollständige Funktionsfähigkeit aller Geräte beim Wintercamping zu gewährleisten, müssen auch Be- und Entflüftung von Herd und Kühlschrank von Schnee und Eis befreit werden. Hat man eine gewisse Grundwärme in seinem Wohnwagen oder Wohnmobil erreicht, muss zuletzt noch der Wasserboiler befüllt werden. Da bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Wasser schnell in den Leitungen gefrieren kann, sollte man ausschließlich warmes Wasser in den Boiler einfüllen. Hat man die Möglichkeit, Sanitäranlagen des Campingplatzes zu nutzen, ist es eventuell sogar sinnvoll, ganz auf eine Füllung des Boilers zu verzichten. So verhindert man am sichersten ein versehentliches Platzen durch vereistes Wasser.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Camping und Campingurlaub im Winter erreichen Sie uns jederzeit unter www.camping-center-deutschland.de. Ihr Ansprechpartner zum Thema CaravaningWohnwagen mieten undWohnwagen kaufen in der Region Jülich und Mainfranken.

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